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Primär getaktete Ladegeräte

Datum: 5-10-09

VON: BJÖRN MENTZER

Probleme bei der Verwendung von wartungsfreien Bleibatterien sind Ihnen als Anwender dieser Batterietechnik bestens bekannt. Wartungsfreie Bleibatterien müssen oftmals bereits nach einer kurzen Zeit Ihrer Verwendung ausgewechselt werden, da sie nicht mehr die volle Nennkapazität bieten.



Vergleich der Ladekennlinie eines Thyristor-Ladegerätes, mit einem primär getakteten (HF) Ladegerät des Typs G1-300

Probleme bei der Verwendung von wartungsfreien Bleibatterien sind Ihnen als Anwender dieser Batterietechnik bestens bekannt. Wartungsfreie Bleibatterien müssen oftmals bereits nach einer kurzen Zeit Ihrer Verwendung ausgewechselt werden, da sie nicht mehr die volle Nennkapazität bieten.
Ursache ist hierfür eine häufige Tiefentladung und darauf folgende Falschladung, Mangelladung oder Überladung der Batterie.
- Falschladungen und Überladungen führen zu einem irreversiblen Elektrolytverlust in der Batterie.
- Wiederholte Tiefentladungen führen zu einer Sulfatierung der Batterie.
- Durch Mangelladung der Batterie tritt wieder eine verfrühte Tiefentladung ein.
In allen Fällen ist eine verkürzte Lebens- bzw. Betriebsdauer die Folge, da die chemischen Zersetzungsprozesse nicht mehr wie bei einer „Naßbatterie“ oder „offenen Batterie“ durch das Nachfüllen von destilliertem Wasser ausgeglichen werden können. Chemische Zersetzungsprozesse sind bei wartungsfreien Bleibatterien irreversibel.
Moderne Batterietechnik erfordert moderne Ladetechnik
Die o.g. Probleme, mit Ausnahme der wiederholten Tiefentladungen, treten durch die Verwendung von, für die Ladung von wartungsfreien Bleibatterien, nicht geeigneten Ladegeräten auf.
Der hohe Wechselstromanteil führt zu einer übermäßigen Erwärmung der Batterie und damit zu einer Verkürzung der Lebensdauer.
Moderne Ladegeräte, z. B. durch die von uns entwickelten getakteten oder auch Hochfrequenzladegeräten, vermeiden durch ein optimiertes Ladeverfahren und den geringen Wechselstromanteil (< 2%) die vorzeitige Schädigung der Batterie und gewährleistet die maximale Lebensdauer.

VERRINGERUNG DER LADEZEITEN
Durch Verwendung primär getakteter Ladetechnik, wird durch den niedrigen Wechselstromanteil und dem hohen Gesamtwirkungsgrad der Ladegeräte eine Verringerung der Ladezeiten erreicht. Im vorseitigem Vergleich mit herkömmlichen Thyristorladegeräten sind dies bis zu 25%. Gleichzeitig bedeutet dies, daß bei Erreichen der gleichen Ladezeit ein um bis zu 25% kleineres Ladegerät verwendet werden kann, wenn dies vom Batteriehersteller für zulässig erachtet wird.

ZUSAMMENFASSUNG
Vorteile moderner Ladetechnik
Verringerung des Stromverbrauchs um bis zu 33% (Vergleichsmessung eines Ladegerätes der Reihe G1-300, 12V 4A, mit einem Thyristorladegerät 12V 4A, Kostenersparnis ca. 10,00 DM/Jahr)
Verkürzung der Ladezeit um bis zu 25%, bzw. Dimensionierung eines in der Leistung kleineren Ladegerätes (Vergleichsmessung eines Ladegerätes der Reihe G1-300, 12V 4A, mit einem Thyristorladegerät 12V 4A, Verkürzung der Ladezeit um ca. 25%)
Geringe Abmessungen, geringes Gewicht
Vermeidung übermäßiger Erwärmung durch geringen Wechselstromanteil (< 2%)
Einhaltung der EN 61000-3-2, Netzrückwirkungen (Oberwellen), die ab dem Jahr 2001 für Geräte ab 75 Watt Leistung erforderlich werden soll
Exakt einstellbare, bzw. beliebig programmierbare Ladekennlinien
Gewährleistung der maximalen Gebrauchsdauer der Batterien

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